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Ehe von Minderjährigen verboten

Die Ehe von Minderjährigen ist in Malawi ab sofort verboten. Ein entsprechendes Gesetz unterzeichnete Präsident Mutharika. Mit dem neuen Gesetz wurde das Mindestalter für die Eheschließung auf 18 Jahre angehoben. Im Falle der Missachtung droht eine festgeschriebene Haftstrafe von 10 Jahren. Kinderehen sind in Malawi an der Tagesordnung. Viele der Mädchen bekommen zudem bereits vor ihrem 14. Lebensjahr ein Kind. Vor allem Armut würde Eltern dazu verleiten, ihre Töchter früh zu verheiraten um die Familie des Ehepartners in die Pflicht zu nehmen. (Quelle: Hitradio Namibia)

„Malawi – Das warme Herz Afrikas“

So lautet der touristische Werbeslogan, und hier ist eine aktuelle Information, die kürzlich in einem Beileger der ASA – Anerkannte Spezialisten für Afrikareisen – zum GEO Special über das südliche Afrika gestreut wurde. Unser Mitglied Akomasa, Barbara Zieme, repräsentiert die Tourismus-PR für Malawi.

Deutsch-Malawische Gesellschaft lobt Engagement für nachhaltigen Tourismus in Malawi

BERLIN. Auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin präsentierte sich Malawi als Land großer touristischer Reichtümer und einem Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung. Mit dem stellv. Tourismusminister des Landes, Shadreck Jonasi, sprach Kristina Rösel (Vorstandsmitglied Deutsch-Malawische Gesellschaft).

Jonasi verdeutlichte, dass Malawi für deutsche Touristen ein attraktives Reiseland darstelle. Gerade für Naturinteressierte habe das kleine Land im südlichen Afrika viel zu bieten – Reservate laden zu Safaris ein und der weltberühmte Malawisee bietet Sonnenhungrigen und Tauchbegeisterten gleichermaßen Erholungseffekte. Ziel sei es, die gegenwärtige Besucherzahl Deutscher von 9.500 weiter zu erhöhen. Dass der durchschnittliche Aufenthalt eines Touristen bei gerade 12 Tagen liegt, solle sich ändern. Auch wenn eine zweiwöchige Reise in das „warme Herz Afrikas“ lange nicht ausreicht, so kann der naturinteressierte Tourist eine Vielfalt unberührter Flora und Fauna genießen.

Obwohl der Bau eines Fünf-Sterne-Hotels in Cape Maclear am südlichen Ufer des Malawisees geplant ist, richtet Malawi seine Tourismusförderung auf Nachhaltigkeit und soziales Verantwortungsbewusstsein hin aus. Die Bevölkerung soll nicht von der Vielfalt der Naturräume abgeschnitten sein, sondern aktiv daran teilhaben. Auf diese Weise versuche man auch, das eigene Verantwortungsbewusstsein der Bevölkerung zu schärfen.

Kontakt für weitere Rückfragen:
Ingmar Müller
c/o Deutsch-Malawische Gesellschaft
Reinhardtstr. 14
10117 Berlin
Telefon: 030 / 28874899
Mobil: 0179 / 9221593
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Deutsch-Malawische Gesellschaft geht der Geschichte auf den Grund

FRANKFURT/M. Der Vorstand der Deutsch-Malawischen Gesellschaft kam im Senckenberg-Museum in Frankfurt/Main zu seiner ersten Vorstandssitzung in diesem Jahr zusammen. Kernpunkt war die Planung der künftigen Vereinsarbeit. Erst vor wenigen Wochen erhielt die neu gegründete Gesellschaft die offizielle Eintragung als gemeinnütziger Verein. Die kommenden Monate werden ganz im Fokus des Netzwerkaufbaus und der Schaffung eines Informationssystems über in Malawi tätige Akteure stehen. Es sollen sowohl Kontakte zur Wirtschaft wie auch zur Politik und der Entwicklungszusammenarbeit ausgebaut werden. „Unser Hauptanliegen wird die Bekanntmachung Malawis in Deutschland sein“, so Christiane Bertels-Heering, Vorsitzende der Deutsch-Malawischen Gesellschaft. Klaus Hess fügte hinzu, dass die Planungen für einen parlamentarischen Abend im Gange sind.

Der Gedanke der Völkerverständigung wurde von den Gründungsmitgliedern im August 2009 als wichtigstes Anliegen festgeschrieben. „Malawi ist ein Land mit einer breiten Tier- und Pflanzenwelt“, so Kristina Rösel, die als Beisitzerin im Vorstand auch die Interessen des Naturschutzes vertritt. Dr. Heiko Meinhardt hob vor allem die warmherzige Gesellschaft und die Bedeutung für die Geschichte hervor.

Malawi sorgte in den vergangenen Jahren immer wieder für Aufsehen, als älteste archäologische Nachweise des modernen Menschen im Norden des Landes durch Prof. Dr. Friedemann Schrenk gelangen. Schrenks Forschungen führten ihn immer wieder zurück in die „Wiege der Menschheit“ – nach Malawi.

So ließ es Schrenk sich auch nicht nehmen, Vertreter der Deutsch-Malawischen Gesellschaft und der malawischen Botschaft persönlich die Ergebnisse seiner Forschung zu verdeutlichen. „Dass die Wiege der Menschheit in Malawi liegt, macht uns schon ein wenig stolz“, darüber waren sich die Vorstandsmitgliede Rainer Hackenfort und Ingmar Müller einig.

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Termine

Allen Mitgliedern und Freunden wünschen wir ein frohes, besinnliches und friedliches Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr 2020!

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